Migranten gibt es in jedem Land, auch in Deutschland wandern immer mehr Menschen ein. Grund dafür sind oft Unruhen und Co. in deren Heimatland. Dabei sind zunehmend mehr Migranten mit Kindern vertreten, so dass die soziale Verantwortung Deutschland diesen Kindern gegenüber stetig steigt. Zunächst einmal müssen die Einwanderer in menschenwürdigen Unterkünften untergebracht werden. Außerdem müssen Mütter ihr Baby abstillen, damit sie sich auch um andere Dinge des Lebens, wie die Arbeitsaufnahme oder die Suche nach einer Wohnung kümmern können.
Ein großes Problem ist oftmals, dass viele Migranten keinerlei Verhütung kennen gelernt haben. Sie setzen also sehr viele Kinder in die Welt und können oftmals nicht mehr ausreichend für diese sorgen. Aus diesem Grund ist es auch wichtig, dass eine gewisse Aufklärung über die verschiedenen Verhütungsmethoden durchgeführt wird. Darunter sind Tipps zur Pille ebenso zu finden, wie die Verhütung mit Kondomen und anderen Verhütungsmitteln. Dabei sollte neben der Schwangerschaftsverhütung auch der Aspekt sexuell übertragbarer Krankheiten nicht verschwiegen werden.
![]()
Integration für Migranten
Die Integration der Migranten gestaltet sich oftmals recht schwierig. Zunächst werden sie in Asylantenheimen untergebracht. Ziel ist es aber langfristig, sie in die bestehende Gesellschaft zu integrieren, um auf diese Weise dafür zu sorgen, dass die Migranten eines Tages eben nicht mehr von der Hilfe des Staates abhängig sind. Hierbei müssen sie eine eigene Wohnung erhalten, doch werden Migranten oftmals nur in bestimmten Vierteln einer Stadt untergebracht, so dass von Integration im eigentlichen Sinne keine Rede sein kann. Vielmehr entstehen Ghettos, die oft genug einen schlechten Ruf genießen. Dadurch kommt es nicht zur gewünschten Vermischung Deutscher und der Migranten, die die Integration erst richtig voranbringen würde.
Außerdem entstehen aufgrund dieser Vorgehensweise vieler Gemeinden soziale Brennpunkte, die sich leicht vermeiden ließen, würden Migranten gleichermaßen auf die unterschiedlichen Wohngebiete aufgeteilt, wie es bei anderen Einwohnern der Fall ist. Ein anderes großes Problem bei der Integration der Migranten besteht darin, dass sie oft über lange Zeit keine Arbeitserlaubnis erhalten. Sie haben also gar keine Chance, sich auf legale Weise um einen Job zu bemühen, da sie keinen annehmen dürfen.
Dass damit aber die Abhängigkeit der Migranten von Vater Staat weiter geschürt wird, vergessen viele Politiker und andere Entscheidungsträger. Vielfach würden Unternehmen Migranten auch nicht unbedingt in den Chefetagen einsetzen, so dass die viel zitierte Gefahr, Einwanderer würden Deutschen die Arbeitsplätze nehmen, keinen Halt mehr haben. Ganz im Gegenteil, in sehr vielen Fällen ist zu beobachten, dass Arbeitgeber händeringend nach Mitarbeitern für einfache Hilfstätigkeiten suchen. Obwohl es nun in Deutschland wahrlich genügend Arbeitslose, insbesondere Langzeitarbeitslose und Hartz IV Empfänger gibt, sind diese sich zu schade, solch einfache Arbeiten anzunehmen. Arbeitgeber wären dann durchaus gewillt, Migranten eine Chance zu geben, was aufgrund der fehlenden Arbeitserlaubnis aber kaum möglich wird. Hier zeigt sich das Problem eines Teufelskreises, der nicht zu unterschätzen ist.
Einstellung muss sich ändern
Das zeigt auch deutlich, dass sich die Einstellung in Deutschland ändern muss, und zwar nicht nur die Einstellung der Bürger, sondern genauso die Einstellung der Regierung gegenüber Migranten. Das Global Forum on Migration and Development hat es sich deshalb zum Ziel gesetzt, eine Diskussion rund um dieses umstrittene Thema zwischen den einzelnen Ländern zu starten, und dieses Ziel wird seit 2007 verfolgt.
Foto: © /geralt pixelio.de